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Bildgrößen für Social Media 2026: Die richtigen Formate für Instagram, LinkedIn und TikTok

14. September 2026
M2K Redaktion

Ein quadratisches Bild, dieselbe Datei für Instagram, LinkedIn und die Story hochgeladen – und am Ende schneidet jede Plattform etwas anderes weg. Seit Instagram sein Profil-Raster von 1:1 auf 3:4 umgestellt hat, verliert ein zentriert angelegtes Quadrat links und rechts spürbar Fläche. Auf LinkedIn wird dieselbe Datei dafür oft merkwürdig klein im Feed angezeigt. Wer 2026 für mehrere Kanäle produziert, kommt nicht mehr mit einem Format für alles aus.

Hier sind die Maße, die aktuell wirklich zählen – ohne Umwege.

Instagram: Feed, Story und Reels

  • Feed-Posts & Karussells: 1080 × 1440 Pixel (Seitenverhältnis 3:4). Das ist inzwischen das Standardformat für neue Beiträge, seit das Profilraster auf 3:4-Ausschnitte umgestellt wurde.
  • Stories & Reels: 1080 × 1920 Pixel (9:16). Gilt auch für Reel-Titelbilder.
  • Profilbild: mindestens 320 × 320 Pixel, für eine scharfe Darstellung besser mit 800 × 800 Pixel anlegen.

Wenn du Inhalte zusätzlich auf LinkedIn, Facebook oder Threads weiterverwenden willst, ist 1080 × 1350 Pixel (4:5) ein guter Kompromiss – das Format funktioniert auf mehreren Plattformen ordentlich, ohne dass wichtige Bildelemente abgeschnitten werden.

LinkedIn: Beitragsbild, Quadrat und Link-Vorschau

  • Hochformat (empfohlen): 1080 × 1350 Pixel (4:5) – nimmt im mobilen Feed am meisten Platz ein.
  • Quadrat: 1080 × 1080 Pixel (1:1).
  • Querformat / Link-Vorschau: 1200 × 627 Pixel (1,91:1) – wichtig, wenn du einen Link mit Vorschaubild teilst.
  • Profil-Banner (persönliches Profil): 1584 × 396 Pixel (4:1).

Lege Grafiken grundsätzlich in der empfohlenen Größe oder etwas größer an. LinkedIn skaliert zu große Bilder automatisch herunter, kleinere Dateien werden dagegen sichtbar unscharf hochgezogen.

TikTok: Video-Format und technische Specs

TikTok arbeitet praktisch ausschließlich mit dem Hochformat 9:16 und einer empfohlenen Auflösung von 1080 × 1920 Pixel. Nur in diesem Format füllt das Video den Bildschirm ohne schwarze Balken oder unschöne Beschnitte – das gilt für normale Videos, den Foto-Modus und Carousel-Posts gleichermaßen.

  • Auflösung: 1080 × 1920 Pixel, Seitenverhältnis 9:16
  • Dateiformat: MP4 oder MOV, Codec H.264
  • Framerate: 30 fps
  • Dateigröße: plattformabhängig, in der Praxis unter 500 MB pro Video

Die drei häufigsten Fehler beim Cross-Posting

Die technischen Maße sind meist schnell nachgeschlagen. Die eigentlichen Probleme entstehen an anderer Stelle:

  • Ein Format für alle Kanäle. Ein 1:1-Quadrat sieht im Instagram-Grid inzwischen beschnitten aus, in einer Story wirkt es winzig mit breiten Rändern. Wer für mehrere Plattformen produziert, braucht mindestens zwei bis drei Versionen pro Motiv.
  • Text zu nah am Rand. Stories und Reels blenden oben und unten UI-Elemente ein – Profilname, Reaktionsleiste, Untertitel. Wichtiger Text oder ein Call-to-Action im äußeren Sechstel des Bildes wird auf vielen Geräten verdeckt.
  • Kleine Dateien hochskalieren. Ein 600 × 600 Pixel großes Bild lässt sich nicht verlustfrei auf 1080 × 1350 Pixel strecken. Das Ergebnis wirkt weich und unprofessionell – arbeite grundsätzlich mit der größten verfügbaren Ausgangsdatei und skaliere herunter, nie hoch.

Für die tägliche Praxis reicht in der Regel ein kleines Set aus zwei bis drei Vorlagen pro Plattform, statt für jeden Post neu zu überlegen, welches Format wohin passt. Wie lang ein Social-Media-Video je Plattform sein sollte, hängt übrigens nach ähnlicher Logik vom Kanal und vom Ziel ab.

Wenn die Formate stimmen, aber die Reichweite trotzdem einbricht, liegt das selten am Bildformat allein – dazu haben wir uns die typischen Ursachen separat angeschaut. Wer Content für mehrere Kanäle regelmäßig produziert und dabei nicht bei jedem Post neu improvisieren will, findet in unserer Content-Produktion feste Formatvorlagen, die von Anfang an für alle relevanten Plattformen mitgedacht sind.

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