

Eine pauschale Zahl für ein Rebranding ist unseriös, weil „Rebranding“ alles sein kann: ein überarbeitetes Logo mit neuen Farben oder die komplette Neuaufstellung einer Marke samt Name, Positionierung, Website, Fahrzeugbeschriftung und Beschilderung. Der Preis hängt deshalb weniger vom Wort „Rebranding“ ab als von drei Fragen: Wie tief greift die Veränderung? Wie viele Anwendungen müssen angepasst werden? Und wie viel Vorarbeit ist nötig, bevor gestaltet wird?
Dieser Beitrag zeigt, aus welchen Bausteinen sich ein Angebot zusammensetzt, welche Szenarien es gibt und worauf du beim Vergleich achten solltest. Konkrete Eurobeträge nennen wir bewusst nicht, denn Preisangaben aus Ratgebern lassen sich nicht auf dein Projekt übertragen. Wenn du verlässliche Zahlen willst, hilft nur ein Angebot auf Basis eines Briefings.
Die Marke bleibt erkennbar, wird aber modernisiert: Logo überarbeitet, Farbwelt und Typografie aktualisiert, Geschäftsausstattung angepasst. Der Aufwand liegt vor allem in sauberem Design und einem überarbeiteten Regelwerk. Sinnvoll, wenn die Positionierung stimmt, die Optik aber veraltet ist.
Zielgruppe, Angebot oder Markt haben sich verändert. Hier kommt Strategiearbeit dazu: Positionierung, Markenkern, Tonalität, oft auch Botschaften und Bildsprache. Danach folgt das Design. Das ist der häufigste Fall bei Unternehmen, die „irgendwie anders geworden sind, als ihr Auftritt aussieht“.
Neuer Name, neue Identität, Umstellung aller Kanäle. Hier kommen Namensfindung, rechtliche Prüfung (Markenrecherche), Kommunikationsplan für Kunden und Mitarbeitende und ein kompletter Rollout hinzu.
Welches Szenario zu dir passt, hängt von der Ausgangslage ab. Eine Entscheidungshilfe dafür haben wir in Logo-Redesign oder komplettes Rebranding? zusammengestellt.
Bei einem Neuaufbau startest du auf einem weißen Blatt. Beim Rebranding gibt es Bestand: bestehende Kundenbeziehungen, vorhandene Materialien, Mitarbeitende, die an das alte Erscheinungsbild gewöhnt sind. Die Veränderung muss geplant, kommuniziert und umgesetzt werden, ohne dass die Wiedererkennung abreißt. Die reinen Gestaltungskosten eines Corporate Designs findest du in Was kostet ein Corporate Design?. Beim Rebranding kommt der Wandel hinzu.
Das hängt vom Szenario ab. Eine Auffrischung ist deutlich schneller umgesetzt als eine Neuausrichtung mit Strategiephase und Rollout. Ein verbindlicher Zeitplan gehört in jedes seriöse Angebot.
Ja, wenn die Grundidentität zuerst sauber festgelegt wird. Danach lassen sich Anwendungen nach Priorität umstellen.
Für kleine Anpassungen ja. Sobald Strategie, mehrere Kanäle und konsistente Umsetzung gefragt sind, spart ein eingespieltes Team in der Regel Zeit und Fehler.
Wenn du gerade vor der Frage stehst, ob bei dir eine Auffrischung reicht oder mehr nötig ist, können wir uns das gemeinsam ansehen. Eine kostenlose Ersteinschätzung bekommst du über unseren Kontakt, einen Überblick über unsere Leistungen findest du hier.