

Für Unternehmensfotos zahlst du in der Regel entweder pro Person (Porträts), pro Zeit (Halbtag oder Tag) oder pro Projekt (Kampagne). Als grobe Orientierung: Bei Einzelporträts nennen Berliner Anbieter öffentlich Pakete im Bereich von rund 450 € für eine Stunde und etwa 900 € für ein Vier-Stunden-Shooting. Teams, Reportage und Kampagnen kosten entsprechend mehr. Das sind Beispiele einzelner Anbieter, keine verbindliche Preisliste. Was am Ende im Angebot steht, hängt von den Faktoren ab, die wir unten durchgehen.
Ein professionelles Angebot besteht im Kern aus drei Teilen:
Dazu kommt die Nachbearbeitung. Manche Anbieter rechnen sie pauschal ein, andere nach ausgewählten Bildern. Schau im Angebot, ob Retusche inklusive ist und wie viele finale Bilder du bekommst.
Typisch ist ein festes Setup (Hintergrund, Licht) und ein zeitliches Fenster je Person. Pro Kopf sinken die Kosten, je mehr Menschen am selben Tag fotografiert werden, weil Aufbau und Anfahrt nur einmal anfallen. Das Ergebnis sollte einheitlich sein, damit das Team auf der Website zusammenpasst.
Hier fotografiert jemand ungestellte Szenen im Arbeitsumfeld. Zeitaufwand und Planung sind höher als bei Porträts, weil Abläufe, Räume und Licht vor Ort beachtet werden müssen. Gerade diese Bilder ersetzen Stockfotos. Warum das für Vertrauen entscheidend ist, haben wir im Beitrag zu austauschbaren Stockfotos beschrieben.
Je nach Produktgröße, Reflexionen und Inszenierung reicht das von freigestellten Aufnahmen auf weißem Hintergrund bis zu aufwendig gestalteten Szenen. Bei Produkten, die es noch nicht physisch gibt oder die sich schwer fotografieren lassen, ist 3D-Visualisierung eine Alternative, mehr dazu in CGI oder Fotostudio.
Mit Konzept, Models, Location, Styling und Nachbearbeitung wird aus dem Shooting ein Projekt mit mehreren Beteiligten. Der Preis lässt sich dann nur über ein konkretes Briefing seriös nennen.
Preise unterscheiden sich, weil Angebote Unterschiedliches enthalten. Bitte alle Anbieter, dieselben Punkte zu nennen:
Ein billiges Angebot ohne Nutzungsrechte für Print kann teurer werden als ein höheres Angebot, das alles abdeckt.
Smartphone-Bilder funktionieren für Social-Media-Stories und Behind-the-Scenes. Für die Website, Pressebereiche, LinkedIn-Profile der Geschäftsführung und Printmaterial sind einheitliche, gut ausgeleuchtete Bilder fast immer die bessere Investition. Sie sind auch die Grundlage für den Rest deines Auftritts, nicht nur für eine einzelne Seite. Ein Fotoshooting kann außerdem Content für Monate liefern, wenn es von vornherein mit Social Media geplant wird, ähnlich wie bei einem Firmenevent als Content-Material.
Einzelporträts liegen je nach Anbieter grob zwischen einigen Hundert Euro. Bei mehreren Personen an einem Tag sinkt der Preis pro Kopf.
Du erhältst in der Regel ein Nutzungsrecht, das im Angebot festgelegt ist. Das Urheberrecht bleibt beim Fotografen. Achte darauf, dass das Nutzungsrecht zu deinen Kanälen passt.
Ja, im Zusammenspiel von Foto, Content und Gestaltung. Mehr zu unserem Bereich findest du unter Content & Media.
Wenn du noch nicht sicher bist, welche Bilder deine Website wirklich braucht, können wir gemeinsam eine kostenlose Ersteinschätzung machen, bevor du Angebote einholst.