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Was kostet Social-Media-Betreuung? Preise für Management, Content und Ads

26. August 2026
M2K Redaktion

600 Euro im Monat und 3.000 Euro im Monat werden beide als „Social-Media-Betreuung“ verkauft. Der Unterschied liegt selten im Preis an sich, sondern in dem, was dahintersteckt: Wird nur vorgegebener Content veröffentlicht, oder stehen Strategie, Produktion, Community-Management und Ads dahinter? Wer Angebote vergleicht, ohne diese Frage zu stellen, vergleicht am Ende Äpfel mit Birnen.

Warum der Preis so unterschiedlich ausfällt

Social-Media-Betreuung ist kein standardisiertes Produkt wie ein Hosting-Paket. Der Preis hängt davon ab, wie viele Kanäle bespielt werden, wie oft gepostet wird, ob Fotos und Videos eigens produziert oder aus vorhandenem Material zusammengestellt werden, ob Community-Management (Antworten auf Kommentare und Nachrichten) enthalten ist, ob Ads-Kampagnen geplant und gesteuert werden und wie viel strategische Arbeit – Zielgruppenanalyse, Redaktionsplanung, Reporting – im Hintergrund passiert. Zwei Angebote mit „drei Posts pro Woche“ können deshalb trotzdem weit auseinanderliegen.

Realistische Preisspannen im Überblick

Einstiegspakete: rund 600 bis 900 Euro im Monat

Das ist meistens reines Community-Management auf einem Kanal oder das Veröffentlichen von bereits fertigem Content, den du selbst lieferst. Für erste Sichtbarkeit ausreichend, für ernsthafte Wachstumsziele in der Regel zu wenig, weil weder Strategie noch eigene Content-Produktion enthalten sind.

Das klassische KMU-Paket: rund 1.000 bis 2.500 Euro im Monat

Hier ist üblicherweise eine Grundstrategie enthalten, organischer Content für ein bis zwei Kanäle, eine monatliche Auswertung und oft eine einfache Betreuung erster Ads-Kampagnen. Das ist für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen der Bereich, in dem sich Aufwand und Ergebnis am ehesten die Waage halten.

Vollbetreuung: ab etwa 2.500 bis 5.000 Euro im Monat

In diesem Segment kommen eigene Foto- und Videoproduktion, mehrere Kanäle, aktives Community-Management, laufende Ads-Optimierung und regelmäßiges strategisches Reporting zusammen. Wer 2026 Social Media als echten Wachstumskanal nutzen will und nicht nur „präsent sein“ möchte, landet meistens in diesem oder im mittleren Preissegment.

Zusätzlich einzuplanen: das Werbebudget

Ein Punkt, der in vielen Angeboten unklar bleibt: Das Mediabudget für Ads – also das Geld, das direkt an Meta, TikTok oder LinkedIn für die Anzeigenschaltung geht – ist üblicherweise nicht in der Betreuungspauschale enthalten. Wer ernsthaft Reichweite kaufen will, sollte zusätzlich mit mindestens 500 Euro Werbebudget im Monat rechnen, unabhängig vom Preis der Betreuung selbst.

Was den Preis zusätzlich nach oben oder unten treibt

  • Anzahl der Kanäle: Jeder zusätzliche Kanal bedeutet mehr Formate, mehr Redaktionsaufwand und oft eigene Content-Anpassungen.
  • Eigene Produktion vs. vorhandenes Material: Ein Fotoshooting oder Videodreh pro Monat kostet deutlich mehr als das Recycling von bestehendem Material.
  • Postingfrequenz: Drei Posts pro Woche sind planbar, tägliches Posten auf mehreren Kanälen verlangt einen ganz anderen Produktionsrhythmus.
  • Strategiearbeit: Zielgruppenrecherche, Redaktionsplanung und Reporting sind Arbeitszeit, die im Preis eines reinen „Posting-Service“ meistens fehlt.
  • Reaktionszeiten beim Community-Management: Wer verspricht, Nachrichten und Kommentare innerhalb weniger Stunden zu beantworten, kalkuliert dafür spürbar mehr Zeit ein als bei einer täglichen Sammel-Antwort.

Agentur, Freelancer oder eigener Mitarbeiter?

Neben dem reinen Preis lohnt sich die Frage, welches Modell zur eigenen Situation passt. Ein einzelner Freelancer ist oft günstiger, deckt aber selten Strategie, Produktion und Ads gleichzeitig ab. Eine eigene Stelle bindet Fixkosten, Know-how bleibt im Haus, skaliert aber schlecht bei Auslastungsschwankungen. Eine Agentur bringt mehrere Disziplinen gebündelt mit, kostet dafür in der Regel mehr als eine Einzelperson. Eine ausführlichere Gegenüberstellung inklusive konkreter Rechenbeispiele findest du im Beitrag Social-Media-Agentur oder eigener Mitarbeiter?.

Woran du ein realistisches Angebot erkennst

Ein gutes Angebot benennt konkret, was in der Pauschale enthalten ist: Anzahl der Kanäle, Postingfrequenz, ob und wie viel eigene Produktion stattfindet, ob Community-Management inklusive ist, wie das Reporting aussieht und ob Ads-Media-Budget separat läuft. Angebote, die nur eine Zahl und „Social-Media-Betreuung“ nennen, ohne diese Punkte aufzuschlüsseln, lassen sich kaum seriös vergleichen – und sind später oft eine Quelle für Enttäuschung auf beiden Seiten.

Häufige Fragen

Lohnt sich Social-Media-Betreuung für ein kleines Unternehmen?

Das hängt weniger von der Unternehmensgröße als vom Ziel ab. Wer über Social Media tatsächlich Anfragen oder Bewerbungen gewinnen will, kommt selten mit einem reinen Posting-Service aus. Für reine Sichtbarkeit ohne konkretes Wachstumsziel kann ein kleineres Paket ausreichen.

Wie oft sollte überhaupt gepostet werden?

Wie viele Posts sinnvoll sind, hängt stärker vom Kanal und Format als von einer festen Regel ab – dazu findest du Details im Beitrag Wie oft solltest du 2026 auf Instagram posten?.

Was ist im Preis meistens nicht enthalten?

Am häufigsten fehlt das Ads-Media-Budget, größere Foto- oder Videoproduktionen und teils auch das Community-Management außerhalb der Geschäftszeiten – all das lohnt sich, vorab explizit zu klären.

Wenn du ein konkretes Angebot einordnen möchtest oder wissen willst, welches Modell zu eurer Situation passt, kannst du das unverbindlich mit uns besprechen: m2k.agency/#kontakt.

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